Hermann Mercker


Zur Person:

geboren am 23. Januar 1583 in Hattingen

getauft 3. Februar 1583

gestorben 19. Januar 1630

bestattet 23. Januar 1630

geheiratet 6. September 1606 Hattingen, oo Hilla Holscher geb. Kuhweidt

Ausbildung und Wirken

Matrikel Marburg 1600

30.3.1600 bis 1605 Vikar St. Stephanie Hattingen

Einschreibung Uni Wittenberg am 11.5.1604

1605-1613 Pfarrer in Herbede

Führt in Herbede um 1605, in Bochum Linden um 1608 lutherischen Glauben ein.

Auf Pastor Merkers Betreiben wurde 1606 die erste Herbeder Schule gegründet und 1611 die erste Herbeder Kirchenorgel angeschafft,

unterschreibt 1612 bei der ersten allgemeinen Predigerversammlung zu Unna das lutherische Glaubensbekenntnis

1613 vom Rat der Stadt Hattingen zum Stadtprediger berufen, angetreten 1.12.1613

3. Advent 1619 erster Pfarrer in Hattingen , 15.12. 1919 Antrittspredigt

Hermann Märcker entstammte einer angesehenen Bürgerfamilie. Sein Vater Conrad Fröhlingh or Mercker war Stadtrentmeister und Bürgermeister in Hattingen, wird 1583 als Jurisdictionsrichter in Witten, 1606 Richter zu Herbede und Witten genannt. Seine Mutter gehörte der Familie op der Wysch an. Der Großvater mütterlicherseits wird seit ca. 1568 als erster evangelischer Pfarrer in Hattingen angesehen.

Seine überlieferten Chroniken

Merckersche Chronik

aus der Zeit des 30-jährigen Krieges geben dem Historiker und geschichtlich Interessierten, aber auch dem Ahnenforscher, wertvolle Hinweise zu dieser Zeit.

Für den Genealogen ist seine Vita von 1628 eine wertvolle Aufzeichnung mit wesentlichen Fakten zu den Vorfahren.